Rechtsprechung / § 355 AO 1977
Entscheidungen zu § 355 AO 1977
261 Entscheidungen der Bundesgerichte · Einspruchsfrist · Seite 3 von 6
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BFH, 11.07.2017 – IX R 41/15
Urteil
1. NV: Bestreitet der Steuerpflichtige den Zugang des Bescheids innerhalb des gesetzlich vermuteten Zeitraums, muss er substantiiert Tatsachen vortragen, die schlüssig auf einen späteren Zugang hindeuten und deshalb Zwei…
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BFH, 16.11.2016 – V R 1/16
Urteil
1. Für die Lieferortbestimmung nach § 3 Abs. 6 UStG muss der Abnehmer bereits bei Beginn der Versendung feststehen. Eine Versendungslieferung kann dann auch vorliegen, wenn der Liefergegenstand nach dem Beginn der Versen…
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BFH, 06.07.2016 – XI B 36/16
Beschluss
Eine Rechtsbehelfsbelehrung in einem Bescheid, wonach der Bescheid mit dem Einspruch angefochten werden kann, wird nicht dadurch unrichtig i.S. von § 356 Abs. 2 Satz 1 AO, wenn es anschließend weiter heißt: "Ein Einspruc…
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BFH, 04.02.2016 – III R 12/14
Urteil
1. Wird der Gewerbesteuermessbescheid aufgrund eines Rechtsbehelfs aufgehoben, weil der Steuerpflichtige eine selbständige Tätigkeit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG ausübt, ist das FA nach § 174 Abs. 4 AO im Grundsatz be…
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BFH, 18.03.2014 – VIII R 33/12
Urteil
1. Eine Rechtsbehelfsbelehrung ist nicht deshalb unrichtig oder unvollständig, weil sie nicht auf die Möglichkeit der Einspruchseinlegung auf elektronischem Weg hinweist (Bestätigung der Rechtsprechung). 2. Beruft sich e…
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BFH, 06.02.2014 – I B 168/13
Beschluss
1. NV: Bei Einbringung eines Einzelunternehmens gegen Gewährung von Anteilen an der aufnehmenden Kapitalgesellschaft gilt gemäß § 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 2002 der Wert, mit dem die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Be…
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BFH, 19.12.2013 – V R 5/12
Urteil
Dritter i.S. von § 174 Abs. 4 i.V.m. Abs. 5 AO ist im Verfahren der Organträgerin auch die Organgesellschaft.
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BFH, 20.11.2013 – X R 2/12
Urteil
Es reicht aus, wenn die Rechtsbehelfsbelehrung hinsichtlich der Formerfordernisse für die Einlegung eines Einspruchs den Wortlaut des § 357 Abs. 1 Satz 1 AO wiedergibt.
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BFH, 28.09.2012 – III B 36/12
Beschluss
NV: Es ist grundsätzlich Sache des Steuerpflichtigen, sich innerhalb der Einspruchsfrist gegen einen von ihm als fehlerhaft angesehenen Verwaltungsakt zur Wehr zu setzen.
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BFH, 06.09.2012 – V B 14/12
Beschluss
NV: Eine Umsatzsteuererklärung ist eine Steueranmeldung i.S. des § 167 AO, die, wenn sie nicht zu einer Herabsetzung der zu entrichtenden Steuer führt, sondern eine Zahllast aufweist, gemäß § 168 Satz 1 AO kraft Gesetzes…
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BFH, 28.03.2012 – II R 42/11
Urteil
NV: Ein mit einem Nichteigentümer geschlossener Grundstückskaufvertrag ist nicht rückgängig gemacht i.S. des § 16 Abs. 1 GrEStG, wenn er später wieder aufgehoben wird, weil der Erwerber daran interessiert ist, das Grunds…
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BFH, 27.04.2011 – III B 207/10
Beschluss
NV: Die fristgerechte Einlegung des Einspruchs stellt eine von den Finanzgerichten bei der Sachentscheidung zu beachtende materiell-rechtliche Vorfrage dar. Dies schließt die volle Überprüfung einer Verwaltungsentscheidu…
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BFH, 12.01.2011 – I R 37/10
Urteil
NV: Eine Amtspflichtverletzung der Finanzbehörde (hier: bei der Bekanntgabe durch öffentliche Zustellung) kann als "höhere Gewalt" i.S. des § 110 Abs. 3 AO anzusehen sein .
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BFH, 01.07.2010 – V B 108/09
Beschluss
1. NV: Die Rechtsfrage, ob ein Steuerbescheid bereits vor seiner Bekanntgabe angefochten werden kann, ist geklärt und daher nicht von grundsätzlicher Bedeutung. 2. NV: Das FG braucht die mündliche Verhandlung nicht zu ve…
- Finanzgericht Münster, 07.05.2026 – 10 K 2050/22 K Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 31.03.2026 – 10 K 817/24 E Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 02.02.2026 – 7 K 1746/25 Kg (PKH) Beschluss
- Finanzgericht Münster, 19.12.2025 – 4 V 2500/25 AO Beschluss
- Finanzgericht Münster, 09.12.2025 – 13 K 1936/24 U,K Urteil
- Finanzgericht des Saarlandes, 26.11.2025 – 1 K 1174/23 Urteil
- Finanzgericht Münster, 23.10.2025 – 7 K 1481/22 E Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 17.09.2025 – 17 K 17001/24 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 30.04.2025 – 10 K 172/24 Urteil
- Oberlandesgericht Nürnberg, 09.04.2025 – 12 U 1004/21 Endurteil
- Finanzgericht Rheinland-Pfalz, 08.04.2025 – 3 K 1088/23 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 07.08.2024 – 4 K 722/24 Verk Urteil
- Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht, 19.07.2024 – 6 LB 1/24 Urteil
- Finanzgericht Köln, 18.07.2024 – 1 K 1628/21 Urteil
- Finanzgericht München, 09.07.2024 – 12 K 38/24 Urteil
- Finanzgericht Münster, 24.05.2024 – 1 K 2995/22 Kg,AO Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 12.03.2024 – 13 K 1262/21 E Urteil
- Verwaltungsgericht Ansbach, 26.02.2024 – AN 4 K 23.2334 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 07.02.2024 – 4 K 1080/21 Z Urteil
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 22.01.2024 – 19 W 80/23 (Wx) Beschluss
- Finanzgericht Düsseldorf, 15.11.2023 – 4 K 280/23 VSt Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 14.11.2023 – 6 K 6002/21 Urteil
- Hessisches Finanzgericht, 31.10.2023 – 5 K 1499/20 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 12.10.2023 – 14 K 14036/21 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 04.10.2023 – 4 K 1142/23 Z Beschluss
- Finanzgericht Münster, 07.09.2023 – 5 K 2915/22 Urteil
- Verwaltungsgericht München, 17.05.2023 – M 28 K 20.798 Urteil
- Finanzgericht Münster, 28.03.2023 – 1 K 1953/22 AO Urteil
- Finanzgericht Hamburg, 01.03.2023 – 5 K 93/22 Urteil
- Finanzgericht Köln, 23.02.2023 – 11 K 378/22 Urteil
- Finanzgericht Münster, 12.01.2023 – 8 K 1080/21 Urteil
- Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 13.10.2022 – 4 K 931/20 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 24.08.2022 – 7 K 7045/20 Urteil
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 06.04.2022 – 13 A 1753/21.A Beschluss
- Finanzgericht München, 30.03.2022 – 12 K 758/20 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 14.06.2021 – 9 K 168/20 Beschluss